Einmal Rundumschlag an der Tuono und Staub im Ansaugtrakt

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  • Einmal Rundumschlag an der Tuono und Staub im Ansaugtrakt

    Hey zusammen,

    über die kommenden Wochen werden einige Probleme meiner Tuono (2007) mit 41.000 km angegangen.

    Neben Unterdruckschläuchen aus Silikon und komplett rissigen Ansaugstutzen wird die Ansaugseite auf Vordermann gebracht. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich im Luftfilterkasten an allen Flächen feinen Staub vorgefunden habe. Das ist suboptimal. Auch die Drosselklappen sind mit einem feinen Nebel aus Öl und Schmutz benetzt gewesen. Die Einlassventile sahen von oben durch die Ansaugstutzen (ist etwas schlecht zu sehen, da weit weg) dreckig aus - ein grauschwarzer, dünnkrustiger Rückstand vom Rand bis zur Hälfte der Ventilfläche (ging also nicht bis zum Schaft). Grundsätzlich gehe ich hier von festgebackenem Öl aus der KGE aus, eventuell noch Sprit-Rückstände. Dennoch fühlt es sich nicht gut an, Staub/Dreck im Ansaugbereich zu haben.

    Kennt das jemand so von euch?

    Die ganzen Masse- und Starterkabel (inkl. Starterrelais) werden neu gemacht (schwanke noch zwischen 2x16mm² und 1x 16mm²).
    Außerdem kommt ein Kettenöler inkl. Griffheizung von CLS (Evo) mit Connect-Modul.
    Dazu gönne ich ihr noch eine Aliant YLP14.

    Neues Ritzel/Kettenblatt inkl. Kette. Evtl. gehe ich noch auf ein größeres Kettenblatt, da die Standart-Übersetzung bei engen Spitzkehren in den Bergen (die ich oft besuche) leider nicht ganz so geil sind. Da wäre ein 42er Blatt wohl besser. Mit dem Ritzel will ich nicht kleiner werden, da ja der Schwingenschutz etwas mehr darunter leidet.

    Zusätzlich kommt noch ein MPL Nehmerzylinder für die Kupplung, neue Flüssigkeiten + Entlüften der Kupplungs- und Bremsanlage.
    Dabei ist mir aufgefallen, dass mein Ausgleichsbehälter für Kühlflüssigkeit komplett leer ist - als ich mit ihr gefahren bin, war genug Flüssigkeit drin. Die wird jedenfalls auch erneuert. Würde ein G12+ nehmen, muss ja Silikat- und Nitritfreie Flüssigkeit sein.

    Dann werden die LeoVince-SBK-Dämpfer neu gestopft, montiert und mit einer Map2 kombiniert. Eventuell würde ich das Volumen unter dem Tank ebenfalls für einen offenen Luftfilterkasten mitnutzen - dafür brauche ich aber noch eine Dichtlippe und muss die Tankunterseite glätten.

    Danach wird noch die Drosselklappensynchronisation durchgeführt. CO kann ich aber nicht prüfen. Hat es hierfür jemanden auf der schwäbischen Alb? Ulm, Heidenheim, Aalen, Ellwangen, Göppingen oder Günzburg/Augsburg, der mir da in ein paar Wochen behilflich sein kann und will?

    Meine Felgen werden noch gepulvert (nur anthrazit, ich mags zurückhaltend) und ein Seitenständer der Fireblade, dann sollte die kleine Italienerin wieder fit sein.

    Habt ihr noch Tipps und Ideen, wenn ich sowieso schon dabei bin, alles auseinanderzunehmen?

    Werde euch hier auf dem Laufenden halten.


  • #2
    Ein schwaches magnetrad, falls die 2007er noch ein 500w rad verbaut hat. Ansonsten kannst du dich bald auf nen verschmorten stator einstellen.

    Welcher luftfilter ist verbaut? Papier oder schaum? Wenn schaum, dann gehört der regelmäßig gewaschen und geölt.

    CO messen ist nicht zwingend notwendig. Reicht mit manometer (am besten aber was digitales wegen genauigkeit).

    Welches kühlmittel ist ziemlich egal, hauptsache du spülst ordentlich, falls du die farbe wechselst.

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    • #3
      Hab statt schwächerem Magnetrad einen SH847 verbaut und den Stator erneuert - war die erste Amtstat nach dem Kauf letztes Jahr. Sollte erst mal ein paar Tausend Kilometer halten.

      Luftfilter vorerst Papier, da ich wenig Lust habe zu ölen. Der wurde letztes Jahr ebenfalls erneuert und um den Luftfilter selber war wohl kein Leck, da die Auflagefläche am Ramd ringsum sauber war. Dachte auch schon dass der eventuell schlecht lag, aber erkennbar war kein Leck.

      Danke schon mal.

      Heute ist mir aifgefallen, dass mein werter Vorbesitzer ein Schlamper war. Siehe Bild:

      Unerwarteter Fund: 15er Ritzel vorne, 40er hinten. Schwingenschutz war durch, Schwinge ist minimal angeschliffen (Abgesehen von einem Grat auf jeden Fall höchstens wenige Zehntel Materialabtrag).

      Thema Kerbwirkung etc. hab ich auch schon im Kopf gehabt.



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      • #4
        Servus.
        Ich fahre schon seit Jahren die Übersetzung 15/42 bzw. 15/43, so hat mein Kettenschleifer noch nie ausgesehen. Hab jetzt 183tsd auf der Uhr und vielleicht den 3. oder 4. Kettenschleifer verbaut. Die Tuono wurde vor 2007 mit 15er Ritzel von Aprilia ausgeliefert. Wie ich meine 2007 gekauft habe, lag das 15er auch dabei.

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        • #5
          Da wurde wahrscheinlich wenig "Kettenpflege" betrieben.

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          • #6
            Ah, danke für die Info. Dann sollte mit einer ordentlichen Grundreinigung, neuem Kettensatz und dem Kettenöler der Kettenschleifer auch länger halten.

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            • #7
              Schau vielleicht auch mal nach ob beim draufsitzen die Kette nicht auf dem Schleifer presst.

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              • #8
                Als Kettenöler habe den Cobrra Nemo2 auf meinen Motorräder verbaut. Der funktioniert super und kannst selber dosieren, ausserdem leicht zum verbauen.

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                • #9
                  Neue Ansaugstutzen sind dein, das einfädeln der Drosselklappenkörper in die Stutzen war ein echter Scheiß. Trotz einem Hauch Fett am Gummi war es richtig schwer, hab es nach 30 min mit Schraubenzieher und Geduld geschafft.

                  Also heute mal etwas geputzt und siehe da - die Schwinge ist wie zu erwarten ordentlich angeschliffen. An keinem Punkt so sehr, dass ich mir große Sorgen mache, aber schön ist das nicht. Werde noch alles abschleifen (Grat entfernen und Kanten abrunden).

                  Parallel habe ich die Verkabelung soweit gelegt (Masse und Starter etc. in 2x16mm² sowie ein 150A Starterrelais (RC18-025). Morgen wird gecrimpt und angeschlossen an die Aliant.
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                  • #10
                    Hey zusammen,

                    Neues zu meiner "Tunte":

                    Die ganzen Riefen der Schwinge wurden geschliffen und nach dem Entfernen des Grates tatsächlich weniger besorgniserregend als erwartet.

                    Crimpen dauert noch etwas, habe mich entschlossen Rohrkabelschuhe ohne Sichtloch zu verbauen, die kommen morgen.

                    Anbei Bilder von meiner vorderen Zündkerze und dem vorderen Zylinder. Im Kerzenschacht war im Gewinde Öl (erkennt man auf dem Bild der Kerze leider nicht so gut), der Schacht oberhalb war aber komplett trocken. Daher kam das Öl aus dem Zylinder. Das Bild der Kerze ist für mich gut, rehbraun, nicht zu mager, nicht zu fett gelaufen - aber die Form lässt schon ahnen, dass die wohl auch länger drin war als ihr gut tat. Selbes Bild an der hinteren, nur in weniger ölfeucht.

                    Die Zylinderbilder habe ich nur vorne machen können, hinten konnte ich mein Endoskop nicht schwenken (Ventile leicht offen und Kolben etwas näher --> zu eng).
                    Kolbenboden war schwer einzuschätzen, etwas schwarze Öl-/Kohleablagerungen und messingfarbene Flakes. Wovon könnte das kommen (abgesehen von Benzinadditiven/-rückständen)?
                    Die Hohnung sieht in meinen Augen bestens aus. Die Ventile haben merkwürdige Abplatzer. Um falsches Ventilspiel auszuschließen, gehe ich die nächsten Tage je nach Zeit noch mit der Fühlerlehre rein.

                    Außerdem habe ich den Tacho ausgebaut, da mir die Feuchtigkeit, die im Sommer einmal nach einem unerwarteten Regenfall aufkam, keine Ruhe ließ. Wie zu sehen ist der untere Teil der Platine leider korrodiert. Noch funktioniert der Tacho ohne Probleme, aber vermutlich kamen daher die Kriechströme, die meine Batterie leergesaugt haben.

                    Mein Vater ist Elektroniker und schaut die sich in der Arbeit mit Mikroskop und Co. genauer an, macht sauber, misst durch und - vorausgesetzt, dass alles "gerettet" werden kann - versiegelt das Ganze. Für das Gehäuse würde ich eine kleine DAE-Klebemembran einsetzen, die wie ne Gore-Tex-Membran am Schuh die Feuchtigkeit rauslässt, aber von außen IP68-Schutz bietet. Dann versiegele ich das Gehäuse ebenso an der Naht der Ober- und Unterschale. Habt ihr da alternative Lösungen oder was besseres?
                    Und für den Fall, dass die Platine doch mal getauscht werden soll, wäre ich über Infos glücklich. Soweit ich weiß, kann ich mit einem Schlüssel eines dazugehörigen, gebrauchten Tachos wieder tauschen, oder?

                    Ah, und mein MPL-Kupplungsnehmer kam - auch der wird die Tage eingebaut.

                    Liebe Grüße

                    Dominik

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                    • #11
                      Die abplatzer auf den ventilen sind nur abgeplatzte ablagerungen. Alles ganz normal.

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                      • #12
                        So, neuer Kupplungsnehmerzylinder ist verbaut und dazu gabs noch getönte Kupplungsflüssigkeitsbehälter + Flüssigkeit. Entlüftet und montiert.
                        Ein Ärgernis - hab eine winzige Macke unten rechts - da bin ich mit Werkzeug hängen geblieben.


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                        Die Platine wurde saniert und wird nochmal durchgemessen und anschließend versiegelt mit durchlötbarem Kontakt Chemie Plastik 70. Man weiß ja nie, ob man doch nochmal ran muss.



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                        Leider heute vor der Spätschicht kaum Zeit gehabt - mal sehen, wie es die Tage läuft.

                        Bis dahin - Dominik

                        ​​
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                        • #13
                          Guten Morgen zusammen,

                          leider war letzte Woche nicht viel drin. Aber gestern wurde ein bisschen was gemacht:

                          Zum Einen habe ich die Verkabelung nahezu ganz fertig:

                          Massekabel zur linken Motorseite mit 2x16mm² und von dort aus nochmals 2x16mm² zum Anlasser rüber. Alles vercrimpt, geschrumpft mit Innenkleber, Polfett und Polschutzkappen, wo es nötig ist. Die Aliant ist mit passend zugeschnittenem Schaumstoff sauber zentriert und vibrationsgeschützt eingebaut. Es fehlt nur noch das Plus, das an der Batterie angeschlossen wird (das crimpe ich erst, wenn ich mit dem endgültigen Verlegen des Kettenölers durch bin).

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                          Die Felgen, die vom Pulvern zurückkamen, haben eine "Loch-Kur" bekommen. Neue Lager, neue Ruckdämpfer. Alle Gewinde nachgeschnitten, von altem Loctite befreit, entstaubt und entfettet.
                          Farbe ist Gunmetal Grey, passt perfekt zu den antrazitfarbenen Aufklebern am Tank und taugt mir mit etwas mehr Zurückhaltung.

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ID: 22562

                          An der Felge wurden die Bremsscheibenauflage-Flächen gereinigt bzw. ganz vorsichtig mit dem Schleifvlies bearbeitet. Die Bremsscheiben vorne habe ich montiert und mit einer Fühlerhebelmessuhr auf Magnetstativ ausrichten wollen, ging aber recht bescheiden (Höhenschlag an der Bremsscheiben-Außenfläche, also auf dem Radius, ist nicht perfekt aufs Hunderstel rund). Seitenschlag ist aber unter einem Zehntel, Höhenschlag musste ich dann mit Kamera und Stativ am Innenring ausrichten - hat halbwegs gut funktioniert. Dann die Bremsbeläge entfernt und gereinigt, die Stifte wieder glatt gemacht (waren ziemlich korrodiert) und gefettet, die Bremskolbenaußenfläche gereinigt und dann wieder eingebaut. Einen neuen Bremsflüssigkeitsbehälter montiert und die Flüssigkeit getauscht.
                          Dabei ist mir dann aufgefallen, dass am linken Bremssattel die linken zwei Kolben (also außen) nicht so leicht rein- und rausfuhren wie auf der Innenseite. Also nochmal ausgebaut, vorsichtig gereinigt und hin und her geschoben. Nun laufen die wieder sauberer.

                          Hinten ein neues Kettenrad drauf und die Bremsscheibe montiert, da hat alles gepasst. Wobei die Kettenblattseite, die in die Ruckdämpfer geschoben wird, nur mit etwas Kraftaufwand in die Ruckdämpfer passte. Vielleicht, weil die neu sind.

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ID: 22560

                          Wenn es die Tage mal wärmer wird (den ganzen Tag bei 4-5°C macht mir nicht ganz so viel Spaß), wird weitergemacht.

                          Dann wird die Kette eingebaut, Kettenöler positioniert und installiert, die CLS-Elektronik kommt noch an entsprechende Stellen, Ventilspiel wird noch kontrolliert (neue Ventildeckeldichtungen sind bestellt, aber noch nicht da) und es folgt ständig diverser Kleinkram, der eben so aufkommt. Ach, und mein Tacho muss noch fertig werden.

                          Bis dahin

                          Dominik

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                          • #14
                            Gestern wurde der Kettenöler positioniert. Mit ein- und ausbauen des Rades, messen, überlegen, messen, überlegen und wieder messen, Untergrund vorbereiten und Verkleben der Schlauchhalter habe ich aber ganz schön lange gebraucht. Insbesondere aufgrund der Platzthematik war das spannend. Letzten Endes ist jetzt alles eingebaut und der Ölschlauch mit Gewebeschlauch versehen, am Schwingendrehpunkt in einem Hitzeschutzschlauch (zwischen Schwingenachse und Motorgehäuse) nach oben gelegt worden und unter dem Tank bis zum Öltank gelegt.

                            Die Heizgriffe wurden nun verklebt mit dauerelastischem, schlagzähen 1K-Kleber (Loctite 480, sehr empfehlenswert) und die LED-Blinker wurden mit Japanstecker ausgestattet. Für die Widerstände sollte heute noch aus Aluminium eine Platte als Träger zurechtgeschnitten werden und dann in den Luftkanälen links und rechts neben dem Ansaugtrichter (unter der Lampenmaske) verbaut werden.

                            Heute gehts dann am Nachmittag noch um den Ölabscheider der Kurbelgehäuseentlüftung. Danke nochmal an Harryx. Die Platzierung ist noch nicht endgültig sicher, aber dafür ist genug Schlauch vorhanden.

                            Bis dahin
                            Dominik

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                            • #15
                              Hallo zusammen,

                              die letzten Tage habe ich meinem Vater helfen dürfen, den Estrich seines Balkons (6 m³) zu entfernen - schön die restlichen Armierungsgitter damals vom Bau im Estrich entsorgt. War ein Spaß.

                              Dennoch habe ich ein wenig weitergemacht.

                              Zum einen wurden die Zusatzwiderstände für die LED-Blinker auf einem selbstgebauten Aluminiumplättchen links und rechts installiert.
                              Dabei wurden die zwei originalen Löcher in der Maske verwendet für die Halterung der L-Winkel. Die überstehenden Ecken wurden nach den Fotos noch angepasst, sodass von der Seite fast nichts mehr zu sehen ist. Die Stecker wurden alle frisch gemacht und dann noch mit Schrumpfschläuchen überzogen.
                              Zwischen die Widerstände und das Aluminium kam noch etwas Wärmeleitpaste. Die Kanten wurden noch mit Gewebeband beklebt, die Kabel sicher verlegt und dann alles sauber mit Kabelbindern fixiert.

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                              Dann wurde der Kettenöler befüllt und entlüftet.
                              Anschließend noch der Kabelsalat entwirrt und ebenfalls die Tage danach noch sortiert, befestigt mit Kabelbindern und alles soweit fertig gemacht, das nur noch die Öldüse am Kettenrad platziert werden muss.

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                              ​Außerdem baue ich gerade noch meinen Ölabscheider / Oil Catch Can​.

                              Mit einer 100 ml Aluminiumflasche, Aluminiumrohr, Schlauchstücken und einem Edelstahlnetz, das um ein innenliegendes Steigrohr gewickelt wird, sollte das ein gut funktionierendes System ergeben. Dafür habe ich probeweise die Flasche mal in Position gebracht und schematisch eingezeichnet, wie seitlich tangential die Luft in die Flasche einströmt und im Vortex nach unten strömt, dabei am Netz das Ölkondensat abgibt und dann über das Steigrohr nach oben zum Luftfilterkasten zieht.
                              Unten hinter den Benzinschläuchen versteckt ist der Flaschendeckel, in den dann noch der längere Ablassschlauch kommt, sodass ich (auch ohne den Tank zu heben) das Öl unterhalb des Rahmens aus dem entsprechenden Schlauch lassen kann - alten Ölkanister drunter, aufmachen, ablassen, fertig.

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                              Außerdem wurde die hintere Bremse mit neuem Bremsflüssigkeitsbehälter, neuer Flüssigkeit und frischer Bremsbacke (gereinigt, Lauffläche geschmiert) fit gemacht. Das entlüften schien mit aufgehängtem Sattel zu funktionieren, einen Vergleich habe ich aber erst bei der ersten vorsichtigen Ausfahrt. Zumindest fühle ich keine Luft im System und es kam auch nichts mehr beim entlüften. Habe aber auch "nur" knapp 80 ml verbraucht.

                              Soweit so gut.

                              Die nächsten Tage sieht es wieder mau aus mit meiner Zeit. Vielleicht nächste Woche.

                              Bis dahin viel Spaß euch bei den vielleicht ersten Ausfahrten und einen guten Start in eure Woche!

                              Dominik

                              ​​

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