Selbstentladung Batterie

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  • Selbstentladung Batterie

    Hallo zusammen,

    habe auch schon wieder Stress mit der Elektrik:

    November letzten Jahres neue hochwertige Batterie Interact HVT-08 eingebaut, einen neuen Spannungsregler eingebaut, die LiMa gecheckt usw. Da war alles soweit i. O.

    Aktuell habe ich das Problem, daß wenn ich die Falco abstelle am nächsten Morgen die Batterie leer ist und nichts mehr geht, außer natürlich ein paar Zuckungen vom Anlasser inkl. Display-Reset.

    Wenn ich das Ladegerät (Saito bei Tante Louis vor vielen Jahren gekauft und bewährt) anklemme, zeigt dieses per LED einen Ladezustand von 25%, max. 50% an. Nach einer halben Stunde laden kann ich die Falco dann wieder starten (Ladezustand 75 oder nach ner Stunde sogar 100% wird dann angezeigt). Mein Bauchgefühl sagt mir, daß es eigentlich kaum sein kann, die 14Ah Batterie in so kurzer Zeit soviel aufzuladen. Kann aber auch sein daß ich mich in diesem Punkt täusche, bin kein Elektriker und hab grad keine Lust die Ladekurve zu berechnen.

    Während der Fahrt wird die Batterie auch geladen.

    Die Falco ist in Sachen Elektrik Serienstand, habe auch kein Nachrüst-Navi , USB oder sonstige Verbraucher dranhängen.

    Hat da einer von Euch eine Idee, was da evtl. Strom ziehen könnte oder einen Plan wie ich das Problem beheben oder zumindest eingrenzen kann? Ein Multimeter habe ich.

    Oder ist da schlicht die fast neue Batterie platt und hat innere Selbstentladung und/oder extrem reduzierte Kapazität?


    Beste Grüße


  • #2
    Hi,
    ist nicht normal.
    Batterie wird sicher geladen? Direkt an den Batt.polen messen. Bei laufendem Motor und Abblend-Licht an mind. 13V besser >13,5-14,5V bei jeder Drehzahl.
    1h Ladezeit ist schon verdächtig kurz, kenne aber Dein Ladegerät nicht.
    Ich würde mal die Batterie laden und dann über Nacht nicht eingebaut stehen lassen. Wenn dann am Morgen wieder die Batt. schlapp ist, ist die Batterie kaputt -> Gewährleistung.
    Kriechstrom könnte man auch direkt messen im A= Bereich. Da muss man aber wissen was man macht, sonst raucht die interne Feinsicherung (meist nur 10 Ampere) im Messgerät ab, weil man vergessen hat das Licht aus zu schalten, oder versehentlich auf den Start Knopf gedrückt wurde.
    Welches Messgerät hast Du denn?

    Gruß Felix

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    • #3
      Moin,
      bitte mal den Ruhestrom messen mit Multimeter. Es kann durchaus sein, dass irgendwo trotz Zündung aus zuviel Strom gezogen wird! Ich gehe davon aus, dass Du weißt, wie man den Ruhestrom misst? Mehr als 2-3 Milliampere sollte das Gerät nicht anzeigen. Sind das deutlich mehr, während der Ruhestrommessung dann mal alle Sicherungen eine nach dem anderen ziehen und gucken, ob sich der Ruhestrom verändert. Sollte sich beim Ziehen einer Sicherung der Ruhestrom deutlich reduzieren, gucken, was alles auf der Sicherung angeschlossen ist. Da ist dann der Fehler zu suchen. Wenn Du das gemacht hast, melde Dich mal, ob Du was gefunden hast.

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      • #4
        Hallo,

        @felix:

        ich hatte anläßlich dieser Aktion (Mein Beitrag vom 12. November):

        Hallo, Nach der erfolgreichen Instandsetzung meiner Benzinpumpe ( Vielen lieben Dank @NickRsv) habe ich jetzt das nächste Problem, meine Batterie wird nicht während der Fahrt geladen. Kann ja Theoretisch nur an der LiMa liegen oder am Regler, was geht da statistisch häufiger Kaputt ? Hat jemand ggf die Teile bei sich zu


        im Bauhaus dieses einfache Digital-Multimeter gekauft:



        Dieses kann Gleichtrom bis max. 10A

        Außerdem hatte ich auch einen neuen Spannungsregler (kein teures Aprilia-Originalteil) sondern wahrscheinlich ein China-Nachbau vom MVH (Motorradteile Vertrieb Hamburg) für etwa 35 EUR eingebaut. LiMa hatte ich damals durchgemessen, alles im grünen Bereich. Mit dem neuen Laderegler lag die Ladespannung allerdings eher zu hoch, ich meine ich hatte 14,6V bei 4000 rpm gemessen. Kann evtl. dieser nicht originale Regler die Ursache sein?

        Werde wohl mal die Batterie ausbauen und "stand-alone" checken. Dann weiß ich schon mal ob die der Übeltäter ist.


        @heiggo:

        Ruhestrom messen habe ich noch nie gemacht, Wo hänge ich denn da das Messgerät am besten dazwischen? In Reihe ist klar. Direkt an der Batterie, Plus- oder Minuspol oder an einer anderen Stelle? Bin halt leider kein Elektriker, nur das was man in einem Maschinenbaustudium halt so am Rande mitkriegt Und das ist bei mir auch schon mehr als 30 Jahre her.

        Tip mit Sicherungskasten ist gut, das hatte ich noch nicht auf dem Radar.

        ​​​​​​​Auf jeden Fall schon mal herzlichen Dank an Euch beide.

        Weiß aber nicht, wann ich wieder Zeit habe für das Thema, kann evtl. etwas dauern bis Ihr wieder von mir hört.


        Gruß Klaus

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        • #5
          Hi Klaus,
          Messleitungen zwischen Massekabel und Minus-Pol der Batterie einschleifen und im A= Bereich messen. Zündung dabei auf "aus". Wert sollte, wie Heiggo schon schrieb, um die 2-3mA liegen. Bei den von Dir beobachteten Entladezeiten müssten die Entladeströme erheblich höher liegen.
          Check aber nochmal den Ladekreislauf. Regelt der Regler nicht richtig ab, d.h. Ladespannungen über 14,6V, dann wird die Batterie gekocht.

          Gruß Felix

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          • #6
            OK, dann mal eine kleine Anleitung zur Ruhestrommessung:
            1) Zündung muss aus sein
            2) Fahrersitz abbauen, so dass Zugang zur Batterie da ist
            3) Multimeter auf Amperemessung stellen. Weil Kriechströme mitunter sehr stark sein können, Multimeter auf einen hohen Bereich einstellen, zur Not während der Messung runterregeln.
            4) Minuskabel der Batterie abbauen und das schwarze Kabel, also Minus, vom Multimeter an die Batterie anschließen, dass rote, also Plus, an das abgeschraubte Minuskabel.
            5) Display ablesen. Bei mehr als 2-3 Milliampere nach und nach einzeln die Sicherungen ziehen und immer das Multimeter nach dem ziehen kontrollieren, ob sich was verändert.

            Wenn Du meinst, es könnte am Spannungsregler liegen, mal während der Ruhestrommessung das Anschlusskabel vom Spannungsregler abziehen.

            Viel Erfolg, wir warten gespannt auf das Ergebnis

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            • #7
              Das ging aber schnell, und dann auch noch perfekt beschrieben (Leicht verständliche Sprache heißt das glaube ich im Amtsdeutsch) für Dummies wie mich.

              Großes Kino, recht herzlichen Dank!

              ps
              Spannungsregler Kabel abziehen ist halt immer etwas umständlich, weil dazu die Heckverkleidung ab muß und ich immer Bedenken habe, daß diese dabei Schaden nehmen könnte, weil sie dabei so stark aufgebogen werden muß. Oder gibt es dafür einen Trick 17 oder so, den ich noch nicht kenne?

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              • #8
                Naja, dafür ist ein, dieses Forum ja da! Zumindest sollte es so sein! Gern geschehen.

                Nein, da gibt es keinen Trick, muss man leider relativ stark auseinander biegen. Vielleicht nur die rechte Seite hochbiegen, bis der Spannungsregler frei liegt, bzw. man and Kabel kommt. Ich würde das dann vielleicht zuletzt machen, wenn die vorherigen Überprüfungen nichts ergeben.

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                • #9
                  Zwischenstand:

                  Wollte Ruhestrom messen (In Reihe geschaltet, schwarzes Kabel vom Messgerät an den (natürlich abgeklemmten) Minuspol der Batterie angeklemmt), rotes Kabel vom Meßgerät an das fahrzeugseitige Minuskabel, Zündung aus: Multimeter zeigt genau gar nichts an, evtl. defekt?

                  Habe das Messgerät dann mal auf 10 A Bereich gestellt und Zündung eingeschaltet, getan hat sich ebenfalls rein gar nichts einfach nur tot.

                  Also entweder ist das nagelneue Multimeter defekt, oder beide Schmelzsicherungen darin sind durchgebrannt, sowohl die 10A als auch die 250mA Feinsicherung.

                  Schon sehr, sehr seltsam das Ganze.

                  Jetzt muss ich erst mal das Messgerät selber checken, was ohne ein zweites Messgerät irgendwie auch nicht einfach ist. Mache wahrscheinlich einfach mal ganz einfache Stromkreise mit Glühbirnen (keine LED oder so) als ohmschen Widerstand und spiele mal ein wenig mit diesen Versuchsaufbauten rum. So eine 60W H4-Lampe müsste ja eigentlich 0,5A ziehen, richtig?

                  Die Batterie habe ich ausgebaut und mit meinem bewährten Saito ProCharger (ist angegeben mit 1000mA Ladestrom) über Nacht geladen bis es umgeschalten hat auf Erhalten und kurz danach auf Pflegen/Entsulfatierung. Dann Spannung gemessen und das Ladegerät abgeklemmt. Spannung sowohl mit angeschlossenem Ladegerät als auch ohne jeweils13,1V (entspricht einer Zellenspannung von 2,18V) mehr scheint wohl nicht mehr drin zu sein.

                  Lasse die Batterie jetzt einfach mal abgeklemmt in Ruhe stehen und schau mal ob sich diese selbstentlädt, bzw. was die Spannung über die Zeit so macht.

                  Nervt so langsam schon etwas, aber jetzt habe ich mich festgebissen und will genau wissen was Sache ist, auch wenn es Zeit, Geld und Nerven kostet.


                  Werde dann mal den vollen Tank an meinem Einzylinder Youngtimer etwas erleichtern; ist kein Fehler ein schönes Zweitmoped angemeldet in der Garage zu haben. Herrliches Wetter heute und Sonntag soll es wieder regnen

                  Gruß und ein schönes Wochenende

                  ps
                  update: Batteriespannung nach 3 Stunden rumstehen lassen 12.9V (2,15V Zellenspannung)

                  Kommentar


                  • Harryx
                    Harryx kommentierte
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                    60W, 12V = 5A ( nicht 0.5A) ;-)

                  • RC 174
                    RC 174 kommentierte
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                    Wo Du Recht hast, hast Du natürlich Recht, 5 mal 12 ist immer noch 60....

                • #10
                  Kannst du Spannung messen? Eine Batterie hast du aber schon im Multimeter?

                  Kommentar


                  • RC 174
                    RC 174 kommentierte
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                    Ja und Ja.

                    Farbenblind bin ich glaub auch nicht, rot und schwarz kann ich gerade so noch unterscheiden...

                • #11
                  Ich muß bei meinem Multimeter die Messeleitungen umstecken wenn ich Strom messen will. Könnte das bei dir auch so sein?

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                  • #12
                    Moin,
                    ich würde mal vermuten, Sicherung des Multimeter durch, weil evtl. das Multimeter falsch eingestellt und Zündung eingeschaltet. Die Zündung auf keinen Fall einschalten, auch nicht bei 10A, weil die Benzinpumpe schon mehr ziehen dürfte als 10A. Bei Einstellung 10A muss das rote Kabel am Multimeter umgesteckt werden. Das schwarze an den COM Anschluss, das rote an den 10A Anschluss und der Drehregler auf 10A. Wenn da nix angezeigt wird, das rote Kabel in den V/Ohm/mA Anschluss und den Drehregler auf den mA Bereich. Hast Du die Sicherung schon gecheckt? Mach mal bitte ein Bild, wie Du die Kabel am Multimeter gesteckt hast und was Du am Drehregler eingestellt hattest, als Du gemessen hast! Dann gehen wir das nochmal durch.

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                    • #13
                      Das Kabel hatte ich umgesteckt auf 10A, an die Pumpe hatte ich nicht gedacht, gut möglich daß die zumindest als Einschaltstrom mehr als 10A zieht und eine flinke Sicherung ist schnell durch. Ok, Leergeld gezahlt.

                      Bei der Ruhestrommessung war ich im Meßbereich 200mA, möglicherweise mein zweiter Fehler.

                      Habe beide Sicherungen vom Meßgerät mal gecheckt: Ein Lämpchen von der Kennzeichenbeleuchtung an die Batterie angeschlossen brennt. Wenn ich eine der beiden Sicherungen dazwischen halte brennt das Lämpchen nicht mehr, d. h. beide Sicherungen sind durch.

                      Das würde allerdings bedeuten, daß mein Moped über 250mA Ruhestrom zieht. Da hätte ich dann ja selbst für die Ruhestrommessung im 10A Messbereich loslegen müssen. Würde aber zu der starken Selbstentladung passen. Nochmals Leergeld gezahlt: Aber passt schon, Erfahrung ist schließlich auch die Folge von gemachten Fehlern und solange die Lernkurve steigt ist das ja soweit noch akzeptabel.

                      Die Batterie selbst kann ich wohl als Fehlerquelle ausschließen: Diese hat nach 24h immer noch 12,8V (Zellenspannung 2,13V). Werde mal spaßeshalber eine H4-Birne dranhängen und schauen wie lange sie das macht.

                      Noch eine Frage zu den Feinsicherungen: Verbaut im Multimeter waren Keramiksicherungen. Kann man da ebensogut auch Glassicherungen nehmen, oder spricht da etwas dagegen?

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                      • #14
                        Ersetz erstmal die Sicherungen und mach nochmal die Ruhestrommessung. Du brauchst einen verlässlichen Wert. Zur Not Google mal Ruhestrommessung, da gibt’s genug Videos oder Anleitungen im Netz. Solange die Sicherung die selben Werte hat, sollte auch eine Glassicherung funktionieren.

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                        • RC 174
                          RC 174 kommentierte
                          Kommentar bearbeiten
                          Ja, genau so ist mein Plan. Neue Sicherung rein und dann mal Ruhestrom mit 10A Meßbereich versuchen zu ermitteln.

                          Dann mit Sicherungen ziehen versuchen das Problem einzugrenzen. Bin echt gespannt wo sich der Kupferwurm eingenistet hat, kann ja wahrscheinlich so ziemlich alles sein.


                          Funfact: Die Batterie ist zwar nicht die Ursache, hinüber ist sie aber trotzdem:

                          Habe die vollgeladene Batterie mal mit ner H4 Birne testweise "gequält" (ca. 60W/5A), nach einer halben Stunde war Schluß. Viel aktive Masse kann da drin wohl nicht mehr vorhanden sein. Höchstwahrscheinlich Tod aufgrund (wiederholter) Tiefentladung.

                          Grenzt fast schon an ein Wunder, daß der Rotax damit überhaupt noch gestartet werden konnte.
                          Zuletzt geändert von RC 174; 06.08.2023, 18:49.

                      • #15
                        Hallo Klaus,
                        wenn die geladene Batterie bei einer H4 Birne nach 1/2h aufgibt ist sie tot. Es gibt auch fehlerhafte Neubatterien. Hatte ich auch schon bei einer Markenbatterie von Varta nach 3 Monaten. Bei Deiner ist aber noch Gewährleistung drauf.
                        Feinsicherungen im Messgerät habe ich im Laufe meines Lebens auch schon ein paar gekillt. Dafür sind die da. Mit der Zeit lernt man dann mit dem Messgerät um zu gehen, gerade bei Ampere Messungen...
                        In der Tat zieht die Benzinpumpe sehr hohe Ströme, die ist dafür extra mit einer eigenen 30 A Sicherung abgesichert. Deshalb Zündung auf "aus", nicht einschalten, sonst läuft die Pumpe kurz an.
                        Es gibt noch einen Trick den Einschaltrush des Steuergerätes zu überlisten: Fahrzeug Masse-/Minuskabel an die Batterie klemmen. Ein Kabel des Messgerätes sicher an die Masse klemmen und anderes Kabel direkt an das Metall des Minus-Batteriepols, dann das Massekabel vom Batteriepol lösen ohne die Messleitungen ab zu ziehen. So läuft der hohe Initialstrom beim Anklemmen der Batterie erst über das starke Massekabel. Nach dem Trennen dann über die immer noch liegenden Messleitungen und überlasten nicht unnötig das Messgerät.
                        Bis hier hin Zündung immer auf "aus" lassen.
                        Berichte mal was raus kommt.

                        Gruß Felix
                        PS: richtig, wie Heiggo sagte: ob die Sicherung durchsichtig ist, oder sandgefüllt ist egal. Werte und Außenmaße müssen passen.

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                        • RC 174
                          RC 174 kommentierte
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                          Hallo Felix,

                          ich hatte die Batterie im November online bei Batterie24.de gekauft und gerade telefonisch wegen meiner Reklamation (per E_Mail vom 1. August) nachgefragt und zur Antwort erhalten, daß es sich bei Motorradbatterien im Unterschied zu Autobatterien um Saisonartikel (!) handeln würde und sie daher nur 6 Monate Garantie (statt 24) hätten, welche in meinem Fall allerdings schon im Mai abgelaufen wäre.

                          Strenggenommen könnte ich angesichts dieser m. E. dubiosen Stellungnahme auf die gesetzliche Gewährleistungvon 24 Monaten für alle Neuwaren pochen, allerdings tritt da nach 6 Monaten die Beweislastumkehr ein, d. h. ich müsste beweisen, daß der Mangel bereits vorher bestanden hat, was schwierig bis unmöglich sein dürfte.

                          Aber wie ich auch schon im Beitrag #16 geschrieben hatte, möchte ich keine neue Batterie ergaunern, wenn die alte durch einen Defekt am Fahrzeug tiefentladen und dadurch bleibend stark geschädigt wurde.

                          Habe sie gestern noch einmal mit der H4 Birne getestet: "Vollgeladen" Birne angeklemmt, unter Last 12,15 V gemessen, nach 10 Minuten noch 12,03 V und nach 20 Minuten 11,8 V, d. h. tiefentladen.

                          Werde mir jetzt erst mal eine Neue besorgen.
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