Selbstentladung Batterie

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  • #31
    Hi Klaus,
    war damals eine 6,9Ah LiFePo. Also 4s3p insgesamt 12 Zellen. Die hatte gut Power. War zu diesem Zeitpunkt glaube ich mich zu erinnern 5 Jahre alt. Schade hätte gerne gewusst wie lange die hält.
    Von den 4Ah würde ich abraten. Es wird immer viel draufgedruckt was die so alles können sollen. Aber bei niedrigen Außentemperaturen klappt das dann mit dem Starten nicht mehr so gut und unsere Prillias saufen gerne mal nach ein paar frustranen Starterumdrehungen kapital ab.
    Habe eine kleine Aliant YLP14 die schafft das bei normalen Außentemperatuten ganz gut. Bei 1-stelligen Werten wird es schon kritisch.
    Meine 7,5Ah LiFePo (auch 4s3p) legt da ein- zwei Schippen drauf. Die packt auch niedrigere 1-stellige Temperaturen ganz gut.
    Beiden gemeinsam ist aber die niedrigere Kapazität im Vergleich zu Bleibatterien. D.h. immer abstöpseln über den Winter da, wie oben schon geschrieben, einmal tiefentladen = Kernschrott.
    LiPo Akkus sind noch etwas leichter, aber gut brennbar! Sowas möchte ich nicht in meinen Motorrädern haben.
    LiFePo dagegen sind eigensicher, können nicht brennen.

    Gruß Felix

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    • RC 174
      RC 174 kommentierte
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      Hallo Felix,

      ich hab mal erlebt wie die Lithium-Ionen Traktionsbatterie (BOSCH/Panasonic Zellen) von einer Govecs Schwalbe (48V, 2,4kWh) bei 100% SOC im Labor durchgegangen ist. Von dem Labor bei der DEKRA war danach nicht mehr viel übrig. Muß ich nicht haben, dann lieber 5kG Bleibatterie spazierenfahren.

  • #32
    Hallo,

    habe am Samstag eine neue Gelbatterie eingebaut, natürlich vorher vollgeladen.

    Bis jetzt scheint alles im grünen Bereich zu sein. Ich werde es auf jeden Fall weiter beobachten.


    Danke an alle!

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    • #33
      Hi Klaus,
      trotzdem noch die Ladespannung an den Batteriepolen bei eingeschaltetem Abblendlicht und verschiedenen Drehzahlen messen.
      Leerlauf 4000, 6000, 9000. Natürlich Motor vorher warm fahren, dann kann nichts passieren.

      Gruß Felix

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      • RC 174
        RC 174 kommentierte
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        Hallo Felix,

        danke für den Tipp, wird noch gemacht!

        ps
        Mir graut es immer vor der Abgasuntersuchung beim TÜV wenn der arme Rotax im Stand hochgedreht wird. Der letzte Prüfer hat das echt explizit praktiziert

        pps
        Kann mir einer sagen, was TÜV, DEKRA usw. für eine Geräuschmessung aufrufen? Würde mich mal interessieren, wo mein Falke mit den Shark ESD liegt...

    • #34
      Hi Klaus,
      was sind das denn für Prüfmethoden? Da wird kein Motor hochgedreht. Normal betriebswarmer Motor, Messung im Standgas. CO Wert ohne Kat bis 4,5%. Ende.
      Geräuschmessungen gibt es ein paar unterschiedlich aufwändige Prüfmethoden.
      Einfachste Messung ist nur Standgeräusch im Leerlauf. Bei Fahrgeräuschmessungen wird es schon teurer. Einfach mal anrufen und fragen was es kostet und ob sie es überhaupt durchführen können.

      Gruß Felix

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      • RC 174
        RC 174 kommentierte
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        Hatte wie immer online einen Termin gebucht, Fahrzeug mit laufendem Motor vor der Halle abgestellt, weil ich ja weiß dass er für die Messung betriebswarm sein muss.

        Der Typ hat ihn dann bestimmt über eine Minute bei mittlerer Drehzahl für seine Messung laufen lassen. Keine Ahnung was das sollte, hab ich das erste (und hoffentlich auch das letzte) Mal so erlebt und die Falco ist ja noch nicht mal Euro 2. Hab ihn dann gefragt was der Scheixx sollte, und er meinte das müsse so sein und ginge nicht anders. Habe ich so noch bei keinem Prüfer erlebt und ich war schon oft mit diversen Fahrzeugen beim TÜV.

        Gruß Klaus

    • #35
      Hallo Klaus,
      na da hatte wieder jemand Ahnung... aber bei ´ner Minute mittlere Drehzahl geht da nie nichts kaputt bei einem Rotax Motor.
      Als die Mille damals raus kam gab es mal eine Track-Vorführung für die Jounalisten. Die war wohl sehr beeindruckend. Dann kam die Frage nach der Standfestigkeit so eines potenten Motors in einer Aprilia auf (wohl gemerkt: AP hatte vorher noch nie ein Superbike gebaut). Kurzerhand schmiss der Testfahrer die bereitstehende Mille nochmal an. Ein Griff ans Gas: Voll-auf bis der Motor im Begrenzer kotzte und lies das Gas 1 Minute offen stehen (Drehzahlbegrenzer waren 97/98 noch nicht überall Standart) . Der versammelten Jounaille wurde schon Angst und Bange, doch der Testfahrer blieb unbeirrlich. Nach 1 Minute lies er das Gas los und die Mühle pruddelte munter im Standgas vor sich hin. Keine Fragen mehr...
      So geht die Mär...

      Gruß Felix

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      • RC 174
        RC 174 kommentierte
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        Hätte halt nicht sein müssen und ist schon ziemlich laut ohne Gehörschutz. Beim Fahren fällt einem dieser Lärm gar nicht weiters auf.

        Und der standfeste Rotax (es gab ja im PS-Magazin im April 2000 einen 50 000 km Test) war ein Hauptgrund warum es bei mir eine Aprilia und keine Ducati geworden ist. Die hatten ja damals doch so einige Probleme mit Beschichtungen der Kipphebel, Kupplungskorb usw.

        Ich wollte eben lieber fahren anstatt in der Werkstatt stehen und wurde bis heute nicht enttäuscht. Dazu kam noch das generell höhere Preisniveau bei Ducati. Und vom Design her hat mir die Falco sofort gefallen, ich persönlich sehe dieses durchaus auf dem Niveau von MV Agusta.

        Gruß Klaus

    • #36
      So ist es Felix, keine Angst vor'm Rotax.

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      • #37
        Hallo zusammen,

        eine Frage hätte ich noch:

        Wenn ich mir die Spannung im Cockpit anzeigen lasse und gleichzeitig mit dem Messgerät direkt an der Batterie messe, so ist da immer etwa 0.5V Differenz, das Display zeigt stets eine niedrigere Spannung an als direkt an der Batterie gemessen. Ist das bei euch auch so und falls ja, warum?


        Gruß Klaus

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        • #38
          Moin,
          ist normal, warum auch immer! Wahrscheinlich Verluste über die Kabel zum Cockpit. Entscheidend ist immer, was an der Batterie angezeigt wird!

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          • #39
            Hallo,

            bin mir nicht sicher, ob das hier hin gehört, aber von der Überschrift passt es grob :-).

            Ich weiß, dass es viele Beiträge zum Thema Lima, Regler, Ruhestrom
            (nach Batteriewechsel), Selbstentladung usw . gibt, aber ich habe nichts gefunden welches mein Problem beschreibt, aber trotzdem viel gelernt.

            Vorab muss ich sagen, dass ich die Aprilia RSV1000R Factory (2004)
            erst ein paar Wochen habe.
            Ich hatte zwar noch keine Probleme mit der Lima oder dem Regler,
            aber ich habe sicherheitshalber trotzdem gleich, als ich die RSV bekommen habe
            auf den SH847 (original Shindengen) Längsregler umgerüstet.
            (Der Regler stammt aus meiner Duc, welche dann auch noch einen neuen bekommt :-)).

            Folgendes:
            Meine Batterie (7Ah LiFePo4) entlädt sich nach 3-4Tagen, die gleiche Batterie habe
            ich auch in meiner Duc drin und die Duc startete nach der Winterpause, ohne die Batterie
            geladen zu haben, auf Anhieb und das schon mehrere Jahre.

            Also muss es bei der RSV einen höheren Ruhestrom geben.
            Die Messung ergab einen Ruhestrom von 54mA, was zu viel ist.
            Nach Recherche hier im Forum bin ich auf das Procedere nach Batteriewechsel gestoßen
            und dachte gleich, „dass ist es“!.


            Aber nach dem Durchführen des Procedere (Zündung an, 15Sek warten, Zündung aus usw.)
            Ist der Ruhestrom immer noch unverändert bei 54mA.



            Anschließend habe einen Stromkreis nach dem anderen
            abgeschaltet/abgeklemmt und auch einzelne Verbraucher abgeklemmt usw. ohne Erfolg.


            Dann habe ich direkt am SH847 Regler den Stecker gleichstromseitig abgezogen und siehe da,
            der Ruhestrom ging runter auf 2mA, wieder angeklemmt und er war wieder auf 54mA.
            Dann habe ich den Stecker auf der Drehstromseite am Regler abgezogen
            und der Ruhestrom ging wieder runter auf 2mA!
            Das kann ich momentan noch nicht verstehen.
            Irgendwie arbeitet der Regler. Gleichstromseitig abgeklemmt
            könnte ich ja noch irgendwie verstehen, aber drehstromseitig abgeklemmt
            und der Ruhestrom geht runter verstehe ich noch nicht.

            Dann habe ich den alten, funktionierenden Aprilia-Regler wieder eingebaut
            und der Ruhestrom blieb niedrig (2mA). Also kann man eigentlich irgendeine Störung die vom
            Moped irgendwie in den Regler „dringt“ ausschließen.



            Alle oben genannten Versuche ohne Zündung mit abgezogenem Schlüssel.

            Eigentlich würde ich vermuten der Regler ist defekt, aber er liefert saubere Gleichspannung 14,1 -14,4V
            und wird auch nicht besonders warm.
            Außerdem steckte der schon Jahre in der Duc drin, ohne Entladung der Batterie.


            Was kann das sein?

            Gruß
            Andy


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            • #40
              Du bist bei der falco definitiv in der falschen rubrik.
              hast du deinen stator schon mal durchgemessen?
              jede phase widerstand gegen masse. Der sollte unendlich sein. Phase zu phase 0,6 Ohm.
              mach das mal, um einen abgefackelten stator auszuschließen.

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              • #41
                Hallo,

                sorry, Falco hatte ich übersehen, die Überschrift passte.

                Den Stator hatte ich gemessen, jeweils 0,35Ohm zwischen den Phasen ,
                ca. 60V bei 4-5000U/Min und der Regler gibt 14,1-14,4V raus.
                Auf die Idee die Phasen des Stators gegen Masse zu messen, bin ich nach den vorherigen Messergebnissen nicht gekommen
                Tatsächlich schlägt die Durchgangsmessung am Multimeter bei alle drei Phasen an, es piepst!
                Danke für den Hinweis.

                Heute ein neuen Stator angeklemmt (noch nicht im Motor getauscht) und der Ruhestrom ist runter auf 1,2mA.
                Wieder dazugelernt, trotz stimmiger Spannungen kann doch
                ein Masseschluss vorliegen.
                Am WE baue ich den neuen Stator ein.

                Gruß
                Andy

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                • #42
                  Hallo,

                  am WE den Stator gewechselt. Der alte ist extrem verbrutzelt.
                  Das da überhaupt noch was rauskam!
                  Ruhestrom jetzt bei 1.2mA.

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                  • #43
                    Das wird leider wieder passieren

                    Es gibt nur 2 lösungen für das problem

                    Wechseln auf einen sh847 regler
                    wechseln auf das spätere 370W magnetrad.
                    Lesestoff gibts hier

                    Viele von euch haben ja das Problem bei den RSV1000R RR Modellen (2004-2008 & Tuono 2006-2010) dass die Statoren der Generatoren abrauchen. Ab mitte 2008 gabs dann die verbesserte Variante mit nur 370W (statt der 500W). Die sind thermisch nicht mehr so kritisch. Einziger unterschied ist das Magnetrad, beim 370W Rad sind


                    Und hier

                    Hallo Zusammen Ich möchte Euch hier unsere Erfahrungen mit den verschmorten Lichtmaschinen der letzten 15, fast 16 Jahre mit den aprilia RR Modellen dokumentieren. Im alten Forum haben wir das Problem seitenweise analysiert und auch im amerikanischen und italienischen apriliaforum wurde Ursachenforschung betrieben. Alles was

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                    • #44
                      Hallo,

                      Danke für die Links, hatte ich mir schon durchgelesen.
                      Den SH847​ habe ich ja schon drin. Den habe ich auch
                      schon ein paar Jahre in meiner Duc drin.
                      Ich gehe davon aus, dass der neue Stator nur mit dem SH847​
                      auch länger hält.

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                      • #45
                        Ja, sollte er. Hab aber auch schon abgebrannte trotz sh847 gesehen. Da kommts vermutlich ganz auf die qualität bzw die art des lackes auf den drähten an. Da gibts unterschiedliche thermobeständigkeiten.

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