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    Moin zusammen,
    ich merke jetzt das meine Kette sich jede paar tausend Kilometer längt. Die Kette ist jetzt etwa 14000km drauf und wurde nur jede 500km gefettet mit S100. Einmal habe ich sie gesäubert. Die x-ringe der 525er DID zvm-x zerbrechen und fliegen raus. Wohl der Hauptgrund für die Längung. Einmal hat sie ordentlich Regen gesehen.

    Ich werde die Übersetzung 16/44 auf originale 17/42 umrüsten denn ich fand sie doch etwas zu hoch drehen auf der Landstraße. Die Gangsprünge des NG-Getriebe sind glaube ich auch klein genug das sie das abkann.

    Meine Frage zum Vergleich: Welche Kettenwahl, Fett und vor allem Kilometerleistung habt ihr eigentlich in Erfahrung gebracht vor einem Wechsel?

    Grüße
    Zuletzt geändert von Harryx; 18.08.2024, 10:37.

  • #2
    525er DID ZVM-X, bisher ca. 25000 km. "Regelmäßig" geschmiert mit Motul und auch zwischendurch gereinigt.

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    • #3
      Hi Harry,
      14000km und verlorene X-Ringe sind keine gute Laufleistung. Habe selbst keine guten Erfahrungen mit diesen dry-lube trocken "Schmierstoffen" gemacht. Das war das einzige mal, dass mir eine Kette bei unter 15000km einschließlich Alu-Kettenrad (12 Zähne verloren!) eingegangen ist. Hatte dabei alle 200-300km nachgeschmiert. Mir kommt sowas nicht mehr auf die Kette. Vielleicht was für Sonntagsfahrer die kein Schmierfett an Ihrem Moped ertragen.
      Meine 525 ZVM-X haben bei normaler Pflege immer mind. >30-35000 km gehalten. Dazu muss ich sagen, dass ich keinen Kettenreiniger benutze. Ich schmiere seit Mofazeiten mit (Achtung festhalten) mineralischem Sägekettenhaftöl aus der 1 Literdose. Kommt alle 200-500km, oder vor einer größeren Tour, eine 20-30cm lange Raupe auf die Kette, durchdrehen fertig. Zum Aufbringen benutze ich eine leere Ponalflasche mit Spitztülle und Schraubverschluss. Die geht auch mit auf Reisen, hat immer gereicht. Nur nicht zu viel draufpacken, das findet sich sonst auf dem Hinterreifen. Aber das ist bei anderen Kettenschmierstoffen auch so.

      Gruß Felix

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      • #4
        Hi Felix / Frank,
        Ja verstehe, aber das S100- spray ist eigentlich doch kein "dry-lube" oder versteht man dieses als solches? Ich muss zwar sagen das einerseits das S-100 aufbringen recht flüssig ist beim aufbringen aber recht "dick" ist wenn es ausgetrocknet ist und dennoch richtig viel auf die Felge kommt. Die ausgebrochenen X-ringe sind wohl wegen direkte Trockenreibung und folglich Überbelastung passiert. Möglich das ich nicht richtig schmiere? Ich versuche immer die Ringe mitzuschmieren sowie auch die Zähne, auch schon des Kettengleitschutzes wegen. Bei meiner alten Triumph T595 war die DID Kette nach 17000km noch neu. Gummiringausbrüche habe ich nie gesehen und die Kette habe ich nie nachgespannt. Ein wenig sonderbar ist es schon.

        Ich rüste jetzt mal auf 17er und 42er Alu um und gebe mal mehr acht beim Schmieren. Ich nutze ab jetzt wieder das unten verlinkte "The white power" was ich früher bei der Triumph verwendet habe. Das hatte sich bewährt.

        reppentown Welches Motul verwendest du genau?
        felix : Divinol Bio-Sägekettenöl habe ich noch fürhr meine gute alte Stihl liegen. Welches mineralische verwendest du?

        Grüße

        Harry
        Weißes Kettenspray The White Power Das Orginal 400ml. Weißes Kettenspray für hochbelastete O- und X Ring Ketten ist ein seit Jahren bewährtes Produkt
        Zuletzt geändert von Harryx; 18.08.2024, 11:00.

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        • #5
          Moin,
          fahre auch eine 525er DID ZVM-X auf der Aprilia und auf der 821 Monster ist noch die originale Regina Kette in 520 drauf. Das m.M. nach beste Kettenspray ist das HKS Extrem von Czech. Benutze ich schon lange und habe vorher verschiedene ausprobiert. Wichtig ist nur, sich an die Anleitung zum Aufbringen des Kettensprays zu halten.
          Reinigen der Kette mache ich mit Petroleum. Den hauseigenen Reiniger und Neutralisierer habe ich noch nicht probiert.
          Das Kettenspray genießt in verschiedensten Motorradforen einen sehr guten Ruf. Hier mal zum nachlesen

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          • #6
            Das ganz normale für "Road".

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            • #7
              Ich nutze HKS aus der Träufelflasche. Einfach aufzutragen und nachschmieren erst wenn die Rollen anfangen blank zu werden, ohne Regen nach ca. 1000 Km. Meine 525er DID ZVM-X hat jetzt ca. 20.000 km runter. An der Suzuki habe ich einen Kettenöler von Brotec der funktioniert auch super.

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              • #8
                Hi Harry,
                da habe ich wieder was zwischen den Zeilen gelesen, was da nicht stand... bin fälschlicherweise wegen der geringen Laufleistung davon ausgegangen, dass Du das S100 dry lube verwendet hattest. Du hattest aber geschrieben "gefettet mit S100" das habe ich nicht richtig gelesen.
                Nee zum S100 Kettenfett kann ich nichts sagen. Bekannte verwenden auch das von heiggo genannte HKZ.
                Bio Sägekettenöl würde ich nicht verwenden, da soll es verschiedentlich Probleme mit aufquellenden O-Ringen gegeben haben.
                Welches mineralische ich habe, weiß ich gerade nicht. Die Dose ist sicherlich über 10 Jahre alt und steht in der anderen Garage. Ein Freund hatte zuletzt das von Stihl gekauft irgendwas 10.-€/Literdose im Baumarkt.
                O-Ringe verlieren ist echt ungewöhnlich, da ist was faul. Normal ist da ja die Fettfüllung drunter und die Ringe verhindern das Austreten. Komisch.

                Gruß Felix

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                • #9
                  Hi Felix,
                  ja kenne das auch nicht. So sieht das bei mir, ( nach 3000km Strecke im Urlaub ungeputzt), wo ich jede 500-600km gefettet habe, aus:
                  Ich habe mich jetzt die leichtere DID 525-VX3 geholt. Mal sehen ob die besser hält

                  Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DID_525_ZVMX_XRING_1.jpg Ansichten: 3 Größe: 101,7 KB ID: 18656 Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: DID_525_ZVMX_XRING_2.jpg Ansichten: 3 Größe: 171,5 KB ID: 18657
                  Zuletzt geändert von Harryx; 18.08.2024, 18:44.

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                  • #10
                    Oha, die sieht "böse" aus....

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                    • #11
                      Hi harry,
                      echt böse. Damit meine ich die gerissenen O-Ringe (für die ich immer noch keine Erklärung habe), aber auch den Verschmutzungszustand. Da klebt richtig schöne "Schmirgelpaste" drauf.
                      Ich hatte das oben ernst gemeint mit, dass ich meine Ketten nicht groß putze. Bei mir klappt das mit dem Sägekettenhaftöl prima. Das schmiert, aber klebt nicht so stark, dass der Dreck/Sand dran kleben bleibt. Der Dreck wird ausreichend abgeschleudert. Lieber bisschen öfter schmieren, dafür klebt der Dreck nicht drauf fest und schmirgelt.
                      Wenn ich ein extrem klebriges Kettenspray verwende, bleibt auch der Dreck an der Kette kleben. Dann muss ich wieder einen starken Kettenreiniger nehmen, um die Kette davon zu säubern. Anschließend muss die Kette dann komplett neu gefettet werden usw. und so fort. Nachher gebe ich mehr Geld für sog. "Ketten-Pflegemittel" aus als nachher ne neue Kette kostet, vom Umweltstandpunkt mal ganz abgesehen. Bei 30000+ km mit dem Haftöl hatte ich diese Probleme gar nicht.

                      Gruß Felix
                      PS: Kumpel fährt das HKZ schon ewig und meint das hätte auch eine gute Balance und klebe trotz guter Schmiewirkung nicht jeden Dreck fest.

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                      • #12
                        Hi,
                        ja könnte sein, aber die Kette war vor der längeren Urlaubstour Top sauber und auch da waren schon erste x-ringe kaputt. Diese Ringe sind aber zusätzlich rausgebrochen. Dies ist auch den Grund für die längung weil dann, egal wie, Dreck reinkommt. Die Grossaufnahme macht den Dreck an der Oberfläche auch sehr gut sichtbar.

                        Das S100 werde ich vorerst nicht mehr verwenden da es zwar tatsächlich gut haftet aber auch zu steif ist und vermutlich weniger gut schmiert. Es stinkt auch extrem.

                        Kette ist bestellt und Wartung steht an, dann schauen wir mal weiter.

                        Grüsse Harry
                        Zuletzt geändert von Harryx; 19.08.2024, 06:25.

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                        • #13
                          Moin Harry,
                          vor dem Urlaub auch schon Ringe defekt. D.h. 14000 - 3000km = 11000km und defekt! Bei der geringen erzielten Laufleistung würde ich mal bei DID nachfragen wie das mit den X-Ringen passieren kann. Evtl. gibt es dort ja Erkenntnisse zu der Problematik. Ich habe das bei einer DID Kette so noch nicht gesehen.

                          Gruß Felix
                          PS: Fällt mir noch was ein: Ich tausche Kette und Ritzel/Kettenrad immer im Satz.
                          Zuletzt geändert von felix; 19.08.2024, 07:57.

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                          • #14
                            Hi, hier noch mal ein Bild als ich gerade unterwegs noch gefettet hatte.

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                            • #15
                              Moin,
                              ich nehme das blaue Öl von Scottoiler, auch an den Mopeds ohne automatischen Öler. Gib auch rotes, dass ist für heiße Tage, hatte aber noch keinen Bedarf das auszuprobieren. Wenn es anfängt blank zu werden, öle ich nach. Es reichen wenige Tropfen, das, was auf die Felge tropft, lässt sich leicht abwischen. Staub und Sand haften nicht. An meiner Vater-Bandit 1200 mit Öler und ordentlich Drehmoment hält die VX Kette 40.000 km. An meinen handgeschmierten Mopeds auch deutlich über 30.000 km. Vielleicht wird die Kette an der RP weniger halten, die RP habe ich noch nicht so lange, die wird auch mehr digital bewegt und ein ambitioniert gefahrener potenter V2 kostet halt Kette. Manchmal putze ich auch Ketten - wenn sie gold sind oder der 3-Jahresputz ansteht. Da nehme ich irgendein Gummipflegemittel aus dem Baumarkt, sprühe auf ein Microfasertuch und rubbele die goldenen Laschen wieder schön farblich passend zu den OZ-Felgen.

                              Erst mit altem Lumpen trocken abwischen. Geht gut, weil das Scottöl sich abwischen lässt (aber nicht abschleudert beim Fahren).
                              Dann Gummipflegemittel auf die Kette sprühen und in ein Microfasertuch und blankputzen. Scottöl drauf, fertig. Ist schnelle Arbeit, weil sich alles so gut abwischen lässt. Nein, ich bin eher kein Putzer.

                              Nomales WD40 löst O-Ringe auf, auch Benzin und wahrscheinlich auch Diesel. Vielleicht liegt es gar nicht am Mineralischem sondern am Ethanol, denn euer mieralisches Kettensägeöl scheint ja auch zu funktionieren. Irgendwann kann dann das fettlösende Reinigungsmittel in die Rollen gelangen und das Fett abwaschen. Das Gummipflegemittel reinigt genauso gut und greift die O-Ringe nicht an. Hochdruckreiniger gehört auch nicht an die Kette. Wenn es sich vermeiden lässt, nicht gerade fahren, wenn es gewaltig regnet und/oder Wasser auf der Straße steht - lässt sich auf großer Tour halt nicht immer vermeiden.

                              Fazit:
                              Das Gummipflegemittel hält die O-Ringe geschmeidig. Scottoil ist günstig, schmiert und haftet, ohne dass Schmutz kleben bleibt und lässt sich gut wegputzen.

                              Gruß,

                              Willi

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