Tuono 1000 R Unfahrbar nach Service.

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  • Tuono 1000 R Unfahrbar nach Service.

    Da meine Lichtmaschine hinüber war habe ich gleich einen kompletten Service eingeschoben. Luftfilter gereinigt und geölt, neue Zündkerzen, neuer Stator, Neues Öl mit Filter,

    Nachdem alles zusammengebaut war fuhr ich eine Öl warmfahr runde. Und die war nicht besonders spaßig. Der Motor stirbt ab wenn man das Gas schnell loslässt, und ruckt furchtbar im Übergang von Teillast zu Schub.

    Und beim Lichtmaschinendeckel hört es sich im Leerlauf an als hätte man ein paar 100er Nägel im Motorgehäuse vergessen. Ich nehme an die Geräusche sind der kaputter Freilauf, ich würde aber auch gerne eure Meinung wissen. aber was hats mit dem absterben auf sich? Unter vollast hat sie volle Leistung und keine Probleme. das überschüssige öl aus dem Filter sollte sich auch schon verbraucht haben.

    Ich bin auf eure Meinung gespannt.

  • #2
    Hi,
    nicht mehr fahren! Da ist was faul.
    Ein kaputter Freilauf nagelt i.d.R. nicht. Da muss der Li Ma Deckel nochmal runter. Alles genau ansehen. Schrauben der Lima auf Schleifspuren, Magnetrad auf richtigen Sitz usw.
    Wer hat denn die Arbeiten an der LiMa gemacht und ist sie nachher schon mal richtig gefahren?
    Öl würde ich auch gleich nochmal rauslassen und auf Späne untersuchen.

    Gruß Felix

    Edith: Ha, endlich mal schneller als heiggo...
    Zuletzt geändert von felix; 17.07.2024, 14:07.

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    • #3
      Da würde ich jetzt nicht mehr mit fahren!!!
      Hast Du die 3 Schrauben vom Stator mit Loctite 243 befestigt? Die bekommen 11Nm Drehmoment. Hört sich für mich so an, dass es nicht korrekt montiert ist und irgendwo schleift!
      Hattest Du denn vorher schon Probleme mit dem Freilauf? Kaputter Freilauf gibt eigentlich Probleme beim Starten des Motors durch lautes Krachen oder auch beim Abstellen des Motors!
      Ich denke, da wirst Du nochmal alles zerlegen müssen.

      Edit: Felix war schneller

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      • #4
        Dass ich damit nicht fahre ist schon klar. Ist ja auch wie gesagt unfahrbar. Ich werde auch nochmal den deckel runternehmen, ich erhoffe mir aber nicht zu viel davon denn alles wurde nach werkstättenhandbuch mit richtigem drehmoment angezogen. Der freilauf hat es jedenfalls hintersich. Der kern meiner frage zielt aber auch eigentlich eher auf die absterbeproblematik an.

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        • #5
          Ok, wenn alles korrekt montiert ist, ist das schon komisch,der Freilauf macht eigentlich im Standgas keine solchen Geräusche. Aber wenn der durch ist, raus damit.
          Fehlerspeicher mal auslesen! Könnte helfen. Sonst nochmal da, wo Du überall dran warst, nochmal Schläuche etc. an der Drosselklappe kontrollieren. Steppermotor auch mal kontrollieren, der ist für den Leerlauf zuständig.

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          • #6
            Da stimmt irgendwas hinter deinem generatordeckel nicht. Vermutlich sind die 3 schrauben vom stator locker.

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            • #7
              Hab schon alles zerlegt. Alle schrauben haben das richtige drehmoment. Die ausgangswelle hat kein spiel. Das geräusch ist ab 2-3k touren komplett weg und am schlimmsten während dem starten bzw während sie ausgeht. Hatte ich alles schon mal bei einem motorrad bei dem der freilauf durch war.
              Aber wie gesagt. Es geht eher ums absterben. das hatte ich damals nicht. Kann der kaputte freilauf so viel widerstand aufbringen dass der motor abstirbt?

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              • #8
                Probiers doch einfach. Schnapp dir nen 14er inbus und dreh die kurbelwelle

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                • #9
                  So einfach ist das leider nicht. Wenn, so wie es derzeit den Anschein macht, das Bremsmoment einer/mehrerer losgeschlagener Rollen des Freilaufs nur in einem gewissen Drehzahlfenster auftritt, 500-3000 rpm zb. werde ich das mit der Hand nicht leicht erdrehen. Aber ja, nächster Checkpoint ist: den Rotor abzubekommen um überhaupt zum Freilauf zu gelangen. Ich freu mich schon wahnsinnig darauf am Rotor etwas anzuschweißen um ihn dann hoffentlich mit meinem 15t Abzieher abzubekommen. update folgt

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                  • #10
                    Rotor abziehen ist problemlos in 15min erledigt.
                    mit dem richtigen abzieher geht das ohne schweissen und ohne ohne beschädigen irgendeines gewindes.

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                    • #11
                      Hatte den aprilia abzieher. Hat nicht funktioniert

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                      • #12
                        Hi,
                        hattest Du den Rotorkonus heiß gemacht? Ohne geht da nichts, ist mit Loctite 648 aufgeklebt. Heißluftfön oder Lötlampe. Mind. 160-180°.
                        Wenn sich der Rotor dann löst Handschuhe anziehen, sonst gibt es hässliche Brandblasen.

                        Gruß Felix

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                        • #13
                          Natürlich habe ich ihn angeheizt.

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                          • #14
                            Das Polrad ist unten. War selbst mit dem 15t abzieher und 200°C+ gar nicht so einfach.

                            Wie man auf dem Bild sieht hat der mitnehmer stern in dem der freilauf ist eine erhabene Stelle, und das negativ dazu hat sich ins Polrad geprägt. Was ich davon hakten soll weiss ich nicht.

                            Der Freilauf sieht besser aus als gedacht in Anbetracht der Geräusche die er oft beim Starten von sich gegeben hat.

                            die Geräusche beim Durchdrehen der Kurbelwelle kann ich schwer beurteilen da das mein erstet V2 ist und ich bisher nur mit I4 zu tun hatte. Ich werde mal nach vergleichsvideos suchen. Für einen Lagerschaden waren die Laufgeräusche aber fast zu random. Aber ausschließen kann ich es derzeit natürlich nicht.

                            Soviel zum Update. Als nächstes schau ich ob ein Stecker bei der Airbox locker ist, oder ähnliches. Mein neues Polrad sollte auch demnächst eintreffen.

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                            • #15
                              Ich kann dazu sagen, dass das ganze schon mal zerlegt war. Das sehe ich am fehlenden loctite 648 auf den planflächen zwischen magnetrad und freilaufgehäuse. Waren die 6stk M8 schrauben fest und mit grünem loctite verklebt?

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