Tuono V2 saugt Batterie leer

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  • Tuono V2 saugt Batterie leer

    Guten Tag zusammen!

    Ich bin neu hier, aber schon sehr lange, genauer seit 2008 auf meiner Tuono V2 unterwegs, die ich damals neu gekauft habe.
    Das zeigt eigentlich schon, wie zuverlässig und problemlos das gute Stück ist, ich liebe es!
    Neuerdings macht sie aber leider doch ein paar Probleme und deshalb bitte ich euch um Hilfe.

    Vor ein paar Wochen fiel mir auf, dass sie im Schiebebetrieb manchmal etwas bockt. Ab ca. 4000 Umdrehungen war das nicht mehr spürbar.
    Ich hatte schonmal Probleme mit unsauberem Sprit, hab also den Tank geleert und frisches Benzin eingefüllt. Hat nichts gebracht.
    Kurz drauf bin ich dann zum ersten mal liegen geblieben. Die Maschine ist an der Ampel stumpf ausgegangen und ließ sich nicht mehr starten. Batterie platt.
    Ich habe die Batterie geladen, Probefahrt mit voller Batterie, nach wenigen Kilometern das gleiche Problem wieder.

    Ich habe dann den Ladestrom bei ca. 4000 Umdrehungen an den Batteriepolen gemessen und exakt die im Werkstatthandbuch angegebenen Werte vorgefunden.
    Also bin ich davon ausgegangen, dass die Batterei wohl hinüber ist. Neue gekauft, geladen. Das Motorrad stand dann erst mal einige Tage.

    Vor der nächsten Fahrt ist es problemlos angesprungen. Einen Dauerverbraucher während der Standzeit scheint es also nicht zu geben.
    Ich bin dann nur wenige Kilometer gefahren und hab das Motorrad dann für 15 Minuten abgestellt.
    Danach wieder: Batterie platt, Anlasser bewegt sich müde, Motorrad springt nicht an.

    Eigentlich müsste es ja der Laderegler oder die Lichtmaschine selbst sein.
    Aber wie kann es dann sein, dass bei 4000 Umdrehungen der volle Ladestrom an der Batterie ankommt, diese aber trotzdem während der Fahrt in kürzester Zeit leergesaugt wird?

    Hat jemand einen Ratschlag für mich?

    Gruß

    HorstBrack

  • #2
    Miss mal im leerlauf die spannung an der batterie. Dann bei 4000rpm. Nenne uns die werte hier.
    dann kannst du noch bei stehendem motor, lima vom regler trennen (brauner stecker, 3 gelbe kabel) und mit multimeter auf widerstandsmessung zwischen den 3 phasen messen. Soll 0,6ohm.
    dann zwischen jeder phase und masse. Soll unendlich.

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    • #3
      Danke für die Rückmeldung.

      Hier meine Ergebnisse:
      Spannung bei ausgeschalteter Zündung: 13 V
      Spannung bei eingeschalteter Zündung: 12,5 V
      Spannung bei Standgas: 12,5 V, mit der Zeit leicht abfallend auf 12,4 V, nach dem Warmfahren nur noch 12 V
      Spannung bei 4000 Umdrehungen: 12,17 V

      Also nicht mehr die 13,8 V, die das Werkstatthandbuch bei 4000 Umdrehungen angibt.

      Bei den Widerstandsmessungen sehe ich zwischen den Phasen untereinander jeweils so zwischen 0,5 und 0,6 Ohm. Ich habe ein ziemlich einfaches Multimeter, denke das passt dann schon.
      Bei der Messung zwischen Phasen und Masse kommen wir der Sache wohl näher. Hier stehen zwischen 0,3 und 0,6 Ohm an, nicht unendlich.
      Was schließen wir daraus? LiMa im Eimer?

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      • #4
        Ja, lima durchgebrannt.
        Wenn du das problem auf immer beseitigen willst, kann ich dir ein geschwächtes magnetrad und alles was du sonst noch brauchst anbieten. Näheres dazu in meinem beitrag. Kannst mir auch gerne eine nachricht schreiben.

        Viele von euch haben ja das Problem bei den RSV1000R RR Modellen (2004-2008 & Tuono 2006-2010) dass die Statoren der Generatoren abrauchen. Ab mitte 2008 gabs dann die verbesserte Variante mit nur 370W (statt der 500W). Die sind thermisch nicht mehr so kritisch. Einziger unterschied ist das Magnetrad, beim 370W Rad sind

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