Kupplungsproblem

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    Bin endlich nach vielen stressigen Monaten mal dazu gekommen nach dem Metallabrieb den ich im letzten Jahr nach einem Ölwechsel gesehen habe zu forschen.
    Weil damals bei Standgas ein seltsames Rumpeln aus der Kupplungrichtung zu hören war hatte ich den Verdacht das sich die große Zentralmutter gelöst haben könnte und bin dann auch nicht mehr gefahren.
    War aber nicht so. Es sind vier der sechs Federn im äußeren Kupplungskorb mehr oder weniger erlahmt. Dadurch 'eiert' das Zahnrad übertrieben gesagt etwas und reibt das Lager auf. Habe dazu ein Handyvideo gemacht bekomme das hier aber nicht so einfach eingebunden.
    Laufleistung übrigens gut 50.000 km. Aber ich habe schon öfter mal den Eindruck gehabt, dass ich ein 'Montagsmodell' habe.

    Nun hoffe ich mal das ich in den nächsten Tagen noch die Zeit habe den Rest des Zusammenbaus noch zu schaffen. So langsam bessert sich das Wetter ja.

    Gruß Gerd
    Zuletzt geändert von friesenoldie; 07.06.2021, 08:08.

  • #2
    Ach Gerd, "das wird schon".

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    • #3
      Moin Frank,

      geworden ist es schon aber noch nicht ganz fertig. Wäre weit weniger Aufwand wenn die Öffung in der Kupplungsglocke ein paar mm größer wäre.

      Gruß Gerd

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      • #4
        Moin Gerd,
        viel Erfolg bei der Reparatur! Das bekommst Du schon hin!

        Gruß Heiko

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        • #5
          So habe noch mal nachgemessen. Die Federn sind noch innerhalb der Toleranz. Dann kommen wohl nur die im Werkstatthandbuch und Ersatzteilkatalogen als 'Bolzen' bezeichneten Widerlager in Frage mit denen die Federn gelagert werden. Auf jeden Fall lassen sich einige Federn sicht- und hörbar hin und her schieben.
          Und das Lager hat deutlich sichtbare Laufspuren genau an den Stellen an denen die lockeren Federn sitzen. Man konnte ja wie gesagt im Leerlauf ein Rumpeln hören das verschwand wenn man die Kupplung gezogen hat.

          Ganz schöner Aufriss das Austauschen. Aber man hat ja sonst nichts zu tun.

          Wünsche allen eine störungsfreie und wettermäßig bessere Restsaison.

          Gerd

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          • #6
            Hi Gerd,
            das Kupplungsklappern im Standgas und Leerlauf ist meist durch ausgeschlagene Federn im Stützteller und/oder eingelaufene Lagerbuchse vom Kupplungskorb verursacht. Genau wie bei Dir auch. Den Stützteller und die Federn bekommst Du nur noch schwer nachgekauft. Die Laufbuchse ließe sich theoretisch wechseln, aber die gab es nie einzeln zu kaufen. Müsste man irgendwo nach Maß raussuchen oder ggf. auf Maß bringen.
            Lohnt sich m.M.n. nicht. Würde mir eine gebrauchte gute Kupplung besorgen. Vorher den Kupplungs-Wellenzapfen nachmessen und auf Verschleiß kontrollieren. Aber meist haben die nichts abbekommen.
            Warum der Kupplungsdeckel nicht 2mm mehr Durchlass hat wissen nur die Götter. Aber es ist eh besser unter Sicht zu arbeiten, wenn man hinter der Kupplung das Ölpumpenzahnrad wieder einfädelt.
            Du bekommst das schon hin.

            Gruß Felix

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            • #7
              Moin Felix.

              Habe ich auch so gemacht . Schon bei der ersten Ansicht habe ich nach einem Kupplungskorb gesucht. Eine der Federn lässt sich bestimmt 3 - 4 mm hin und her schieben und zwei weitere etwas weniger. Die Federn selbst sind noch über dem Mindestmaß. Hab dann einen Kupplungskorb für erschwingliche 90 € gefunden. Dafür hätte man ja noch nicht mal die noch lieferbaren Teile für alle Federn bekommen. Dazu noch das Zahnrad mit derLagerbuchse. Das soll ja alleine - je nach Anbieter - um die 200 € kosten. Falls überhaupt noch lieferbar.

              Das mit dem Ölpumpenzahnrad ist sicher ein Aspekt. Aber es gibt auch Motorräder bei denen die Deckel so groß sind das man mit beiden Händen reinfassen kann.
              Ist alles schon wieder zusammengebaut bis auf ein paar Anbauteile, Öl und Kühflüssigkeit.

              Gruß Gerd

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