Kettenräder Baujahr 2004+ auf Mille RP/ME?

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  • Kettenräder Baujahr 2004+ auf Mille RP/ME?

    Moin Kollegen,

    ich suche gerade ein schönes Kettenrad für meine 2003er R. Das Kettenrad hat die folgenden Maße:

    Teilung 525
    Innendurchmesser 100
    Lockkreis 120
    Lochdurchmesser 10,5
    Zähne in meinem Fall 42

    Wenn ich nach diesen Maßen suche, stoße ich auf folgende Kettenräder:

    702 - RSV - 2008 und Shiver bis 2021 oder so. Passt für die Mille.
    713 - RSV4
    7026 - alle möglichen V4 Modelle ab 2009

    Der Unterschied zwischen V4 und Mille ist das dünnere Kettenblatt im Montagebereich. Es ist ein paar mm entfernt vom Zahnkranz auf einer Seite ausgefräst.

    Das heißt, der Zahnkranz wäre an der Mille etwas weiter links. Jetzt könnte man auch Unterlegscheiben nutzen, um die Aussparung auszugleichen. Gibt es da Einwände?

    Ich will jetzt einfach ein Stahlkettenrad nutzen. Die der V4 Modelle sind meist feiner ausgefräst und sehen einfach besser aus.


    Gleichzeitig möchte ich auf eine wichtige Sache hinweisen. Ich hatte bisher ein Stealth Kettenrad von Supersprox drauf. Laufleistung des Kettenkits ist 2000 km gewesen. Aber die Kette war ungleichmäßig gelängt. Hab ich nicht verstanden. Bei genauerer Betrachtung ist mir aufgefallen, dass die Spannung sich nicht mit der Kettenumdrehung ändert, sondern mit der Radumdrehung. Als ich das Kettenrad abgenommen habe, habe ich das Problem gesehen.

    Die Nieten, die den Stahl-Zahnkranz am Alu befestigt haben, stehen ca. 2 mm raus. Und das war genug, um gegen die Felge zu drücken. Mein Kettenrad war also nicht in den Ruckdämpfern gelagert, sondern mit der Felge verspannt. Und nicht zentriert. Was die Schmiedefelge beschädigt hat. Ich habe den Hersteller schon angeschrieben und bin gespannt, was da kommt.

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    Zuletzt geändert von Stepseldinski; 13.07.2026, 10:41.

  • #2
    Ich fahre seit Jahren problemlos ein Kettenrad in Alu von Esjot.

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    • #3
      Sitta ist meine Wahl Nr.1 ????

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      • #4
        Danke, die Frage war eher, ob man ein dünneres Kettenrad der V4 Modelle mit Unterlegscheiben nutzen kann. Ich werde die Hersteller aber berücksichtigen.

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        • #5
          Ich würde da kein Risiko eigehen und wenn dann vollflächig unterlegen oder ein dickeres Kettenrad nehmen.

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          • #6
            Hi,
            fahre auch nur Alukettenblätter, wenn man die Kette regelmäßig ölt/fettet keine Probleme. Ich nehme keine Trockenschmierstoffe mehr bei Alu, habe mir damit mal einen Kettensatz in kürzester Zeit ruiniert. Da waren dann 17 Zähne nicht mehr vorhanden.
            Von "Stealth" halte ich persönlich nicht viel. Gab schon einige Berichte über Probleme. Schwer im Vergleich zu Alu sind die auch noch.
            Die Kettenblätter mit der einseitigen Eindrehung kannst Du genauso fahren. Waren bei den frühen RP sogar serienmäßig drauf. Die Eindrehung kommt dabei aber nach innen. Die Bezugsfläche für die Kettenflucht ist in jedem Falle die Innenseite des Kettenradträgers. Solange da mit der planen Seite gegengeschraubt wird, ist die immer an der gleichen Stelle. Manche montieren auch mit der Eindrehung nach außen, dann ist die Kettenflucht eben 1,5-2mm weiter nach außen versetzt. Ganz dramatisch ist das nicht, obwohl es mir technisch nicht gefällt. Dadurch hat die Kette ein wenig mehr Abstand zum Reifen (Michelin PiPo erste Generation...).

            Gruß Felix

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            • #7
              Ui, von Problemen mit Trockenschmierstoffen und Alu habe ich bisher noch nichts gehört. Blöd - habe bisher PDL verwendet. Habe mir jetzt ein Alu Kettenblatt bestellt und werde dann wohl auf was besseres zum Schmieren umsteigen. Hatte ich es mal richtig von dir, Felix, gelesen, dass du ein Öl nutzt? Für Kettensägen oder so? Meine goldene Felge würde mir das sicher nicht danken ..

              Grüße
              Steffen​

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              • #8
                Hi Steffen,
                so ist es. ich benutze Kettensägenhaftöl mineralisch, nicht "Bio" abbaubar.
                In den ersten beiden Jahren war das Trockenspray noch richtig gut. Konnte man immer einen grauen Schmierfilm auf den Kettengliedern sehen. Auch mit Alu Rad keine Probleme. Dann haben die etwas an der Zusammensetzung geändert. Fortan kein Schmierfilm mehr, Kettenrad hat sich aufgelöst wie gar nicht geschmiert. Habe damals den Hersteller des Kettenrades angeblafft was für ne schlechte Qualität usw. Die haben mir ein neues geschickt. Ein von mir für die Zwischenzeit montiertes Stahlrad war aber auch schon angegriffen. Habe dann die Trockendosen weggeschmissen und bin wieder auf Kettensägenhaftöl umgestiegen. Muss man ein wenig öfter schmieren, aber auch nur mit wenigen ml. Jeder wie er mag. Ketten halten bei mir 25-35000km.

                Gruß Felix

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