Ergebnis 1 bis 8 von 8
  1. #1
    Expert
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    Abweichende Reifengrößen wieder TÜV Abnahmepflichtig ab 2020

    Hi,
    weiß nicht ob dies hier schon angekommen ist: Ab 2020 müssen in D abweichende Reifengrößen wieder durch den TÜV abgenommen und eingetragen werden. Die Freigaben durch den Reifenhersteller reicht dann nicht mehr aus um legal unterwegs zu sein. Ist also ein 190/50 in den Papieren eingetragen darf kein 190/55 mehr gefahren werden außer dieser Reifen wurde durch den TÜV kostenpflichtig abgenommen und einzeln eingetragen. Dies wird dann nat. auch bei der nächsten TÜV Abnahme überprüft. Gilt aber nur für Reifen ab Herstellungsjahr 2020. Scheinbar hat der TÜV sich wieder eine neue Möglichkeit geschaffen uns das Geld aus der Tasche zu ziehen.
    http://www.mopedreifen.de/News/KEINE...!!!.html?id=41
    Also schon mal Reifen mit Herstellungsjahr 2019 bunkern!

    Gruß Felix

  2. #2
    Maniac
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    Könnte wetten das die Rennleitung dann öfters sowas kontrolliert. Egal ich fahr weiter 190/55 weil es halt gut funktioniert

  3. #3
    Forumskern gold
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    Ich bin auch seit Jahren mit dem /55er zufrieden und werde den weiter fahren. Zur Not muss ich den dann eintragen lassen. Das wird sich alles regeln.
    Lieber Italiener, als gar keinen Spaß.

  4. #4
    Moderator Avatar von @LEX HILL
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    Moinsens,
    ich fahre auch einen 190/55'er an der Hinterhand.
    Da es irgendwann nicht mehr anders geht werde ich ihn auch "eintragen lassen" müssen.
    Ich befürchte jedoch das die Graukittel nur einen Reifen eintragen.
    Wenn man dann wechseln will muss man wieder hintrotteln.

    Im Prinzip bin ich sehr glücklich das wir in D eine sehr gute Überwachung der motorisierten Geräte haben.
    Was in andren Ländern, wie auch früher mal in F, so auf den Strassen fährt macht einem Angst.
    In andren Ländern wiederum (Schweiz?) kann man gar keine andren Reifengrößen als vom Hersteller vorgesehen fahren.

    Aber ich kenne keinen einzigen Fall bei dem ein Moefgen verunfallt ist weil es einen vom Reifenhersteller freigegebenen Reifen drauf hatte. Hier geht es wohl wirklich nur um Gewinnmaximierung von Prüfstellen. Ich vermute mal das deren Problem ihre Anzahl und der immer bessere Zustand unserer PKW ist.
    So kommen pro Prüfstelle einfach weniger Kunden aber offensichtlich haben sie eine tolle Lobby.
    Zu unserem Verkehrsminister schreibe ich besser nichts, sonst wird es hier politisch.

    Ach ja,
    eine wichtige Info ist noch das die Übergangsregelung (Reifen vor Herstellungsdatum 2020 können weiter verwendet werden) endet 2025. Also legt Euch nicht zu viele Reifen auf Lager.


    Mille - Greetings
    @L€X

    PS.
    Noch eine interessante Seite zu dem Thema:

    https://fragdenstaat.de/anfrage/anfr...ngen-kraftrad/

    PSS.
    Habe gerade eine Idee,
    viellt stellen die Reifenhersteller ja bald Sondermodelle her auf denen 190/50 drauf steht, aber 190/55 drin ist.
    Gerade unseren französischen Freunden traue ich das zu.

  5. #5
    Maniac
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    Das einzige Problem beim 190/55 ist, das du relativ schnell die Kontour vom Hinterreifen versaust wenn du viel geradeaus fährst. Ist halt ein Kurvenreifen...

  6. #6
    Hangaround
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    Hi Felix,

    angekommen ist Deine Nachricht und soweit auch klar: ab 2020 keine Betriebserlaubnis bei abweichenden Reifengrößen mehr "nur" aufgrund der Unbedenklichkeitsbescheinigung des Reifenherstellers, sondern ab dann allein mit Abnahme und Eintragung in die Fahrzeugpapiere durch den TÜV. Warum aber Dein Satz, "Dies wird dann natürlich bei der nächsten TÜV-Abnahme überprüft."?

    Vorsorglich habe ich die Eintragung der Reifengröße 190/55 17 bei der Hauptuntersuchung für meine Mille im Juni des Jahres, allerdings nicht beim TÜV, sondern bei einer der anderen Prüforganisationen, beantragt und diese auch in der Zulassungsbescheinigung Teil I erhalten. Die Formulierung lautet: "auch genehmigt 120/70 ZR 17 und 190/55 ZR 17"; die unter 15.1 eingetragene Reifengröße ist 120/65 ZR 17 und unter 15.2 steht die 180/55 ZR 17. Wird diese Eintragung und vielleicht sogar die ihr zugrundeliegende Abnahme der Reifengröße weiterhin vom TÜV überprüft? Oder habe ich Deinen Satz falsch verstanden?

    Freundliche Grüße an Dich und die anderen Forumsmitglieder
    Christoph

  7. #7
    Expert
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    Hi Christoph,
    mehr weiß ich auch nicht. Ich denke es wird egal sein welche zugelassene Prüfinstanz die Reifengröße eingetragen hat. Hauptsache sie ist eingetragen. Wenn Du eine generelle Eintragung für 190/55 hast umso besser. Kann nat. auch passieren, dass in Zukunft wie in der Vergangenheit mal üblich, jeweils nur ein bestimmter Reifen der Marke Xy Bezeichnung xY mit der abweichenden Größe eingetragen wird. Dann darfst Du mit einer anderen Reifenmarke der selben Größe nochmal vorfahren und Geld abdrücken. Denke das ist der Hintergedanke. Mal sehen wie das später gehandhabt wird. Das gabs vor 20 Jahren ja schon mal... Zeit also das Rad zurück zu drehen. Bei den jeweiligen Hauptuntersuchungen wird dann nat. auch die Reifeneintragung überprüft. Die haben halt bei unserem Verkehrsminister eine gute "Lobbyarbeit" gemacht, mehr nicht...

    Gruß Felix

  8. #8
    Hangaround
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    Hi Felix,

    schönen Dank für Deine Antwort. In der Tat wollte mir der Prüfer zunächst nur diejenigen Reifen eintragen, für die ich ihm auch eine Unbedenklichkeitsbescheinigung für die Reifengröße 190/55 ZR 17 vorlegen konnte. Für die Mille RP haben diese alle Reifenhersteller (bis auf Bridgestone, soweit ich das sehe) ausgegeben, jedoch auch nur für ein paar derer Reifen; übrigens interessanterweise haben für die Mille ME wieder andere Reifen die Freigabe der Reifenhersteller für die genannte Reifengröße bekommen.

    Wenn ich mir einen Hinweis an diejenigen erlauben darf, die an der Eintragung einer von der Konformitätsbescheinigung abweichenden Reifengröße interessiert sind, so den, dieses so bald als möglich versuchen zu veranlassen. Ich habe bereits im Mai von meinem Autoschrauber, nach dem "TÜV-Prüfer mit Motorrad-Reifensachverstand" gefragt, den er einmal erwähnt hatte, zu hören bekommen, das von mir Gewünschte halte er für völlig ausgeschlossen; zufällig war ein Prüfer des TÜV-Süd, der anscheinend auch hier im Norden arbeitet, anwesend, der mein Ansinnen ebenfalls für definitiv unerfüllbar hielt. Als selbstverständliche Formalität, fürchte ich, ist die Eintragung also eher nicht zu erhalten. Auch nicht für einen Reifen, der vom Reifenhersteller als unbedenklich und geeignet empfohlen wird.

    Wünsche allen einen schönen Sonntagabend!
    Christoph

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